Alle Preise sind Endpreise · Monats- und Jahrestarife jederzeit kündbar · 14 Tage kostenlos testen (Starter-Funktionsumfang) · Bis zu 16 % Rabatt bei jährlicher Zahlung · 3-Jahres-Tarif (Starter/Professional): Einmalzahlung für 36 Monate mit Preisgarantie · Zahlung per Kreditkarte oder auf Rechnung (Banküberweisung, 14 Tage Zahlungsziel)
¹ Fair-Use-Kontingent pro Monat, weit über dem typischen Bedarf. Professional / Enterprise: bis zu 300 / 600 KI-Analysen, 100 / 150 Risikobeurteilungen, 1.000 / 1.500 Maßnahmenvorschläge und 300 / 500 Konformitätsprüfungen. Das Kontingent setzt sich am 1. des Folgemonats zurück.
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Deckt CE-Copilot den gesamten CE-Prozess ab oder nur einzelne Teile?
Den gesamten Prozess. CE-Copilot bildet alle zehn Schritte der CE-Kennzeichnung von Maschinen ab: Rechtsrahmen und Richtlinien bestimmen (inklusive Anhang-IV-Prüfung), Normen recherchieren und in der Projekt-Checkliste festlegen, Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 durchführen, Schutzmaßnahmen in der 3-Stufen-Methode dokumentieren und das Restrisiko bewerten, Sicherheitsfunktionen mit erforderlichem Performance Level (PLr) nach EN ISO 13849-1 dokumentieren, Prüfungen und Messwerte protokollieren, die technische Dokumentation nach Anhang VII zusammenstellen, die Betriebsanleitung nach Anhang I Nr. 1.7.4 erstellen, die Konformitätserklärung nach Anhang II MRL bzw. Anhang V MVO ausstellen und nach dem Inverkehrbringen Normenänderungen überwachen. Alle Module arbeiten auf denselben Projektdaten, Sie tippen nichts doppelt ab. Außerhalb der Software bleiben Konstruktion und Fertigung, die Berechnung des erreichten Performance Level in SISTEMA, eine gegebenenfalls nötige Benannte Stelle, das physische Anbringen des CE-Zeichens sowie die fachliche Prüfung und Freigabe durch den Hersteller.
Kann ich vorab sehen, wie die fertige Dokumentation aussieht?
Ja. Unter „Musterdossier“ liegt ein vollständiges Beispielprojekt als PDF bereit: 104 Seiten CE-Dokumentation einer Roboter-Schweißzelle, unverändert aus der Anwendung exportiert. Enthalten sind die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 mit 33 Gefährdungen (je Gefährdung Risikozahl, Schutzmaßnahmen in der 3-Stufen-Methode und Restrisiko), die Liste der 24 angewandten Normen, die unterschriftsreife Konformitätserklärung, die Übersicht der technischen Unterlagen nach Anhang VII, 37 Prüfpunkte in den Prüfprotokollen und fünf Sicherheitsfunktionen mit erforderlichem und erreichtem Performance Level. Das Dossier ist ohne Anmeldung und ohne E-Mail-Adresse abrufbar. Nicht enthalten sind Konstruktionszeichnungen, Schaltpläne und Stücklisten, die aus CAD und E-CAD kommen und in der technischen Dokumentation nur nachgewiesen werden, sowie die Betriebsanleitung, die im eigenen Modul entsteht und einen eigenen Export hat.
Was ändert sich durch die neue Maschinenverordnung 2027?
Die neue EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 gilt ab dem 20. Januar 2027 und ersetzt die EG Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, ohne Übergangsfrist für das Inverkehrbringen. Wesentliche Änderungen: Anforderungen an Cybersecurity und KI-Systeme, digitale Betriebsanleitungen, erweiterte Pflichten für Hochrisiko-Maschinen (Anhang I) und eine neue Struktur der Konformitätsbewertung. CE-Copilot unterstützt beide Rechtsgrundlagen: Heute dokumentieren Sie nach MRL, ab 2027 wechselt das System automatisch auf die MVO-Vorlagen.
Wie unterstützt CE-Copilot bei der Risikobeurteilung nach Maschinenrichtlinie?
CE-Copilot führt Sie durch die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100, konform mit der EG Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und der neuen EU-Maschinenverordnung. Die KI schlägt je Maschinentyp typische Gefährdungen über alle Lebensphasen vor, Sie bewerten mit der 2D-Risikomatrix (Schwere × Wahrscheinlichkeit) und dokumentieren Schutzmaßnahmen in der 3-Stufen-Hierarchie. Das ersetzt nicht Ihr Urteil, nimmt Ihnen aber den größten Teil der Schreib- und Strukturarbeit ab.
Eignet sich CE-Copilot für Serienmaschinen und Baureihen?
Ja. Die Risikobeurteilung erstellen Sie einmal je Maschinentyp und übernehmen sie per „Projekt aus Vorlage“ in jede Variante oder Folgecharge. Übernommene Einträge sind als „zu prüfen“ markiert, sodass Sie nur die Abweichungen bestätigen und nichts doppelt dokumentieren. Die Konformitätserklärung deckt ganze Seriennummern-Bereiche ab, und der Normen-Tracker meldet Normenänderungen, die mitten in einer laufenden Serie wirksam werden.
Welche Normen sind in der Datenbank enthalten?
über 3.100 Normen, davon rund 2.000 aktuell harmonisiert (Stand August 2026), aus acht OJEU-Amtsblatt-Listen: Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (843 aktiv harmonisierte Normen), Niederspannung 2014/35/EU (578), EMV 2014/30/EU (136), ATEX 2014/34/EU (94), Druckgeräte 2014/68/EU (203), Funkanlagen 2014/53/EU (181), Aufzüge 2014/33/EU (16) und RoHS 2011/65/EU. Die Liste zur neuen Maschinenverordnung 2023/1230 ist im System vorbereitet und wird automatisch übernommen, sobald die EU sie veröffentlicht. Auch zurückgezogene Editionen bleiben nachgewiesen. Das ist wichtig für Bestandsmaschinen und den Normen-Tracker. Dazu kommen praxisrelevante DACH-Regelwerke (DGUV, DIN VDE, TRBS) ohne Vermutungswirkung, klar gekennzeichnet. Monatliche automatische Synchronisation mit dem EU-Amtsblatt.
Erfindet die KI die Normen, oder stammen sie aus einer Datenbank?
Aus einer Datenbank. Die Normen sind nicht KI-generiert: Sie liegen in einer gepflegten Datenbank, deren Quelle das Amtsblatt der EU (OJEU) ist, also die offiziellen Listen harmonisierter Normen. Diese Datenbank wird monatlich automatisch mit dem Amtsblatt abgeglichen. Die KI erfindet keine Normnummern, sie wählt aus diesem vorhandenen Bestand die zu Ihrer Maschine passenden Normen aus und priorisiert sie. Danach wird jede vorgeschlagene Norm gegen die Datenbank geprüft: Nummer, Titel, Normtyp (A/B/C) und Harmonisierungsstatus kommen aus der Datenbank und überschreiben die KI-Ausgabe. Lässt sich eine Nummer nicht gegen die Datenbank verifizieren, wird sie als „zu prüfen“ markiert statt als gültige Norm ausgegeben. So verbindet CE-Copilot eine belastbare Normendatenbank mit einer KI, die nur die Auswahl beschleunigt.
Unterstützt CE-Copilot die funktionale Sicherheit nach EN ISO 13849-1?
Ja, mit klarer Arbeitsteilung. Im Modul Funktionale Sicherheit (ab Starter-Plan) erfassen Sie Ihre Sicherheitsfunktionen, ordnen ihnen Gefährdungen aus der Risikobeurteilung zu und bestimmen den erforderlichen Performance Level (PLr) mit dem Risikographen der EN ISO 13849-1 aus Schadensschwere, Häufigkeit und Vermeidbarkeit. Die Berechnung des tatsächlich erreichten PL aus Kategorie, MTTFd, DCavg und CCF führen Sie in SISTEMA durch, dem kostenlosen Werkzeug des IFA der DGUV; eine CSV-Übergabeliste erleichtert die Eingabe dort. Das SISTEMA-Ergebnis dokumentieren Sie anschließend im Modul, die Software prüft PL gegen PLr und weist auf Widersprüche zu den Kennwerten der Norm hin. CE-Copilot ersetzt SISTEMA nicht und auch nicht die Validierung nach EN ISO 13849-2.
Was bedeutet der EU AI Act für die CE Kennzeichnung?
Maschinen mit KI-Komponenten (z.B. KI-gestützte Sicherheitsfunktionen) fallen künftig zusätzlich unter die KI-Verordnung (EU) 2024/1689. In Kombination mit der neuen Maschinenverordnung heißt das: KI-bezogene Risiken gehören in die Risikobeurteilung, und die Konformitätsbewertung erweitert sich entsprechend. CE-Copilot hilft bei der Einordnung, ob Ihre Maschine betroffen ist.
Bekomme ich auch die Norm-Volltexte?
Nein: Norm-Volltexte sind urheberrechtlich geschützt, werden von den Verlagen (z.B. DIN Media) lizenziert und sind bei keinem Anbieter im Abo enthalten. CE-Copilot liefert Ihnen die Metadaten, die für die CE-Kennzeichnung entscheidend sind: Harmonisierungsstatus, Ausgabestand, Übergangsfristen, Amtsblatt-Verweise und die Zuordnung zu Ihrer Maschine. Welche Normen Sie wirklich kaufen müssen, wissen Sie damit, bevor Sie Geld ausgeben.
Kann ich meine gekauften Normen in CE-Copilot hinterlegen?
Diese Funktion wird derzeit vorbereitet und in Kürze im Professional- und Enterprise-Plan verfügbar sein. Geplant ist, dass Sie selbst lizenzierte Norm-Volltexte als PDF hinterlegen und zentral in Ihrem Account verwalten können, statt sie in E-Mail-Anhängen und lokalen Ordnern zu suchen. Die Dateien bleiben privat für Ihren Account und fließen nicht in die öffentliche Normen-Datenbank. CE-Copilot stellt selbst keine Norm-Volltexte bereit und wertet die hinterlegten Dateien nicht per KI aus. Die Nutzungsrechte bleiben bei Ihnen: Sie hinterlegen nur Normen, für die Sie eine gültige Lizenz besitzen, und klären die lizenzrechtlichen Bedingungen für eine Cloud-Speicherung (etwa nach Ihrer Verlagslizenz) mit Ihrem Normenlieferanten.
Welche Exporte gibt es?
Die vier Kern-Dokumente (Risikobeurteilung, Konformitätserklärung, Normen-Analyse, Technische Dokumentation) exportieren einzeln als PDF und Word, dazu CSV für Tabellen. Zusätzlich bündelt der Gesamt-Export ein Projekt in eine Datei, als PDF oder Word, mit Deckblatt, Logo, Risikobeurteilung, angewandten Normen, Konformitätserklärung, technischer Dokumentation, Prüfprotokollen und, sofern erfasst, den Sicherheitsfunktionen mit PLr und SISTEMA-Ergebnis. Die Konformitätserklärung gibt es mehrsprachig (DE/EN/FR/IT).
Ersetzt CE-Copilot einen CE-Berater?
CE-Copilot ersetzt die Werkzeuge, nicht das Fachurteil. Der komplette Dokumentationsprozess von der Richtlinien-Einordnung bis zur Konformitätserklärung läuft in der Software, Sie brauchen daneben keine Excel-Tabellen und keine Word-Vorlagen mehr. Die rechtliche Verantwortung für die CE-Kennzeichnung liegt aber beim Hersteller, und kritische Entscheidungen gehören in die Hände von qualifiziertem Fachpersonal. Der Unterschied zu vorher: Ihr Fachwissen fließt in Entscheidungen statt in Formatierung, Recherche und Schreibarbeit.
Wo werden meine Daten gespeichert?
Die Datenbank läuft bei Supabase. Die KI-Analyse erfolgt über die Claude API von Anthropic; Ihre Daten werden dort nicht zum Training verwendet. Details stehen transparent in der Datenschutzerklärung. DSGVO-konform mit Auftragsverarbeitungsverträgen.
Kann ich Daten aus Safexpert importieren?
Ja. CE-Copilot importiert bestehende Safexpert-Projekte über den Excel-Datenexport (Datenexport der Risikobeurteilung in tabellarischer Form): Datei hochladen, erkannte Spalten und Vorschau prüfen, importieren. Gefährdungen, Maßnahmen (3-Stufen-Methode), Gefahrenstellen, Lebensphasen und Normreferenzen landen an den richtigen Stellen; die Risikobewertung wird dokumentiert auf die 2D-Matrix übertragen, und jede übernommene Position bleibt als „Importiert – zu prüfen“ markiert, bis Sie sie fachlich bestätigt haben. In die andere Richtung exportieren Sie Projekte strukturiert als Excel oder JSON. Verfügbar im Professional- und Enterprise-Plan.
Muss jeder Maschine eine Betriebsanleitung beiliegen?
Ja. Anhang I Nr. 1.7.4 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG verlangt zu jeder Maschine eine Betriebsanleitung — als Originalbetriebsanleitung oder als Übersetzung davon in die Amtssprachen des Verwenderlandes. Sie ist zugleich die dritte Stufe der Risikominderung nach EN ISO 12100: Was konstruktiv und technisch nicht beseitigt werden kann, muss über die Benutzerinformation adressiert werden. Diese Inhaltsanforderungen bleiben mit der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ab dem 20.01.2027 im Kern bestehen.
Was muss in einer Betriebsanleitung für Maschinen stehen?
Nach Anhang I Nr. 1.7.4 MRL gehören unter anderem hinein: Angaben zu Hersteller und Maschine, bestimmungsgemäße Verwendung und vorhersehbare Fehlanwendung, technische Daten, Transport und Montage, Aufstellung und Inbetriebnahme, Bedienung, Instandhaltung, Störungsbeseitigung, Demontage sowie die verbleibenden Restgefahren mit Schutzmaßnahmen. CE-Copilot bildet das als 12-Kapitel-Gliederung ab und befüllt sie aus Ihren Projektdaten vor; Restgefahren und angewandte Normen kommen beim Export automatisch aus der Risikobeurteilung.
Kann CE-Copilot auch die Betriebsanleitung erstellen?
Ja, als Zusatzmodul ab dem Professional-Plan (Einmalkauf je Projekt, keine wiederkehrende Gebühr). Ein geführter Editor führt durch 12 Kapitel nach Anhang I Nr. 1.7.4 MRL; Verwendung, Grenzen, Schnittstellen und Messwerte werden aus den Projektdaten vorbefüllt, Restgefahren und angewandte Normen beim Export automatisch aus der Risikobeurteilung übernommen. Auf Wunsch formuliert die KI Kapitel als prüfbaren Entwurf, fehlende Angaben erscheinen als Platzhalter statt geratener Werte. Export als PDF und Word; die fachliche Prüfung bleibt beim Hersteller.
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Ja. 14 Tage kostenlos mit dem Funktionsumfang des Starter-Plans, inklusive Normen-Finder, Risikobeurteilung und Konformitätsbewertung. Keine Kreditkarte erforderlich. Den Normen-Finder können Sie direkt auf der Webseite ohne Anmeldung ausprobieren.
Wie flexibel sind die Verträge, und kommt noch Mehrwertsteuer dazu?
Alle Pläne sind monatlich kündbar, es gibt kein Pflicht-Jahresabo (jährliche Zahlung ist optional und bis zu 16 % günstiger). Die angezeigten Preise sind Endpreise, es kommt also nichts dazu.
145Tage bis EU-MVO 2027
Bereit für die neue Maschinenverordnung?
Stellen Sie Ihre CE-Dokumentation auf einen geführten Workflow um: von der Risikobeurteilung bis zur Konformitätserklärung, bevor die Maschinenverordnung am 20. Januar 2027 greift.
Konkret ändert sich zum Stichtag: Für sechs Maschinen-Kategorien in Anhang I Teil A der MVO (u.a. abnehmbare Gelenkwellen samt Schutzeinrichtungen, Fahrzeug-Hebebühnen, Bolzensetzgeräte und sicherheitsrelevante KI-Bauteile) reicht die Selbstbewertung über harmonisierte Normen nicht mehr — dort wird die notifizierte Stelle zwingend. Prüfen, ob Ihre Maschine betroffen ist