Die vollständige CE-Dokumentation. In einem geführten Workflow.
Von der Richtlinienprüfung bis zur unterzeichneten Konformitätserklärung: alle Schritte zur CE-Kennzeichnung von Maschinen abgedeckt. Die KI schlägt vor, Sie prüfen und entscheiden.
Echte Screenshots aus der Anwendung: der Weg durch den CE-Prozess, vom Normen-Finder bis zur fertigen Konformitätserklärung (Beispieldaten: hydraulische Ballenpresse).
www.ce-copilot.de/normen-finder
1. Normen-Finder: Maschine per Bausteinen beschreiben statt leerem Textfeld — die KI ermittelt daraus EU-Richtlinien und harmonisierte Normen, jede mit Begründung.
Demo ohne Anmeldung, Schritt für Schritt erklärt; der persönliche Termin ist kostenlos und unverbindlich.
Prozessabdeckung
Der gesamte CE-Prozess. Alle zehn Schritte, mit KI.
CE-Copilot ist kein Assistent, der neben Ihrem CE-Prozess läuft. Es ist der Prozess: von der Frage, welche Richtlinien überhaupt gelten, bis zur unterschriftsreifen Konformitätserklärung und der Normenüberwachung danach. Jeder Schritt der CE-Kennzeichnung nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 hat hier sein Modul. Sie brauchen daneben keine Excel-Tabelle und keine Word-Vorlage mehr.
Der Unterschied zu klassischer CE-Software: In fünf dieser Schritte arbeitet eine KI (Claude von Anthropic) die Vorlage aus. Sie recherchiert Richtlinien und Normen, schlägt Gefährdungen und Schutzmaßnahmen vor und formuliert Kapitel der Betriebsanleitung. Das nimmt Ihnen die Such- und Schreibarbeit ab, nicht die Entscheidung: Jeder Vorschlag ist als solcher gekennzeichnet und bleibt editierbar, bis Sie ihn fachlich bestätigen.
10 von 10 Prozessschritten abgedeckt, 5 davon KI-gestützt
Ein Projekt, eine Datenbasis: Was Sie in der Risikobeurteilung erfassen, steht in Betriebsanleitung, technischer Dokumentation und Konformitätserklärung ohne erneutes Abtippen zur Verfügung.
01
Rechtsrahmen bestimmen
MRL 2006/42/EG · MVO (EU) 2023/1230
Sie beschreiben die Maschine, der Normen-Finder ordnet die zutreffenden EU-Richtlinien zu, prüft Anhang IV der Maschinenrichtlinie bzw. Anhang I der Maschinenverordnung (Teil A und Teil B) und sagt Ihnen, ob eine Benannte Stelle ins Spiel kommt.
KI-gestützt
Die KI liest die Maschinenbeschreibung und leitet daraus die zutreffenden Richtlinien ab, jede mit Begründung.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Zuerst muss feststehen, welche Richtlinien und Verordnungen für das Produkt überhaupt gelten und ob es unter die besonderen Maschinenkategorien fällt.
Die Normendatenbank liefert Status, Ausgabestand, Übergangsfristen und Amtsblatt-Verweis. Pflicht-Normen wandern per Klick in die Projekt-Checkliste, in der Sie den Bearbeitungsstand je Norm festhalten.
KI-gestützt
Die KI wählt aus der Normendatenbank die einschlägigen Normen zu Ihrer Maschine aus und kennzeichnet sie als Pflicht oder Empfehlung. Die Normdaten stammen aus dem EU-Amtsblatt, nicht aus der KI; jede Nennung wird gegen die Datenbank geprüft.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Die anwendbaren A-, B- und C-Normen müssen ermittelt und ihr Harmonisierungsstatus belegt werden, sonst trägt die Konformitätsvermutung nicht.
Der geführte Ablauf deckt Grenzen, Gefährdungsliste und Bewertung mit der 2D-Risikozahl (Schwere × Wahrscheinlichkeit) ab. Die KI schlägt je Maschinentyp die typischen Gefährdungen vor, Sie entscheiden und korrigieren.
KI-gestützt
Die KI schlägt je Maschinentyp 12 bis 30 typische Gefährdungen über alle Lebensphasen vor, inklusive Vorbewertung.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Grenzen der Maschine festlegen, Gefährdungen über alle Lebensphasen identifizieren, Risiken bewerten und das Ergebnis nachvollziehbar dokumentieren.
Zu jeder Gefährdung dokumentieren Sie die Maßnahmen in genau dieser Hierarchie, mit Bewertung vor und nach der Minderung. Konstruiert und gebaut wird an der Maschine, bewertet und belegt wird hier.
KI-gestützt
Auf Knopfdruck erzeugt die KI Schutzmaßnahmen für alle offenen Gefährdungen auf einmal, sortiert nach den drei Stufen.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Maßnahmen in der Reihenfolge inhärent sicher, technisch, Benutzerinformation festlegen und das verbleibende Restrisiko erneut bewerten.
Sie erfassen die Sicherheitsfunktionen, ordnen ihnen Gefährdungen aus der Risikobeurteilung zu und bestimmen den PLr mit dem Risikographen der EN ISO 13849-1. Die Berechnung des erreichten PL führen Sie in SISTEMA durch, dem kostenlosen Werkzeug des IFA der DGUV; das Ergebnis dokumentieren Sie hier, die Software prüft PL gegen PLr, eine Übergabeliste erleichtert die SISTEMA-Eingabe.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Mindert eine steuerungstechnisch realisierte Schutzfunktion ein Risiko, etwa ein Lichtvorhang oder eine verriegelte Schutztür, muss je Sicherheitsfunktion der erforderliche Performance Level (PLr) bestimmt und der erreichte PL nachgewiesen werden.
Das Prüfprotokoll zeigt nur die Prüfungen, die zum Maschinenprofil passen. Messwerte, Ergebnis und Prüfer werden erfasst, Fotos lassen sich zur Dokumentation hinterlegen.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Sicherheitsfunktionen, elektrische Ausrüstung, Not-Halt, Lärm und weitere Prüfpunkte müssen geprüft und die Ergebnisse belegt werden.
Eine Checkliste mit 41 Punkten führt durch die geforderten Unterlagen, mit Status, Notizen und verschlüsselter Datei-Ablage. Am Ende bündelt der Gesamt-Export das Projekt in eine PDF- oder Word-Datei.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Die technische Dokumentation muss vollständig vorliegen und der Marktüberwachung auf Verlangen vorgelegt werden können.
Ein Editor führt durch 12 Kapitel und befüllt sie aus Ihren Projektdaten vor. Restgefahren und angewandte Normen kommen beim Export automatisch aus der Risikobeurteilung, Ausgabe als PDF und Word.
KI-gestützt
Die KI formuliert einzelne oder alle leeren Kapitel als prüfbaren Entwurf; fehlende Angaben erscheinen als benannter Platzhalter statt als geratener Wert.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Jeder Maschine muss eine Betriebsanleitung beiliegen, inklusive Restgefahren, bestimmungsgemäßer Verwendung und vorhersehbarer Fehlanwendung.
Zusatzmodul ab Professional, Einmalkauf je Projekt
09
Konformität erklären und CE-Zeichen anbringen
Anhang II MRL · Anhang V MVO
Hersteller-, Maschinen- und Normendaten sind vorbefüllt, eine Pflichtfeld-Prüfung läuft vor der Ausgabe. Bei Anhang-IV-Maschinen führt die Verfahrens-Weiche durch die Wahl des Konformitätsbewertungsverfahrens und fordert die Angaben der Benannten Stelle als Pflicht ein. Das unterschriftsreife PDF entsteht in Ihrem Layout, wahlweise in Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Die Konformitätserklärung mit allen Pflichtangaben ausstellen, unterzeichnen und das CE-Zeichen an der Maschine anbringen.
Jede Änderung wird versioniert und protokolliert, alte Stände bleiben abrufbar. Der Normen-Tracker meldet per E-Mail neue Ausgaben, Rückzüge und ablaufende Übergangsfristen zu genau den Normen Ihrer Projekte.
Was dieser Schritt rechtlich verlangt
Die Unterlagen müssen zehn Jahre verfügbar bleiben, und Normenänderungen können die Konformitätsvermutung laufender Baureihen entwerten.
Konstruktion, Fertigung und die tatsächliche Umsetzung der Schutzmaßnahmen an der Maschine
Die Berechnung des erreichten Performance Level nach EN ISO 13849-1 aus Kategorie, MTTFd, DCavg und CCF: Sie gehört in SISTEMA (IFA/DGUV, kostenlos). PLr-Festlegung, Ergebnis-Dokumentation und die Prüfung PL ≥ PLr übernimmt das Modul Funktionale Sicherheit
Baumusterprüfung oder Qualitätssicherungssystem durch eine Benannte Stelle, wenn Ihre Maschine das verlangt
Das physische Anbringen von CE-Zeichen und Typenschild
Die fachliche Prüfung und Freigabe: Die rechtliche Verantwortung für die CE-Kennzeichnung bleibt beim Hersteller
Alles andere, also die vollständige Dokumentationskette der CE-Kennzeichnung, entsteht in CE-Copilot.
Die Benannte Stelle fragt: Ist EN 12622 vollständig angewandt?
Ihre handbeschickte Abkantpresse ist eine Anhang-IV-Maschine. Ob Sie selbst bewerten dürfen oder in die EU-Baumusterprüfung müssen, hängt daran, ob die harmonisierten Normen lückenlos angewandt und belegt sind — Punkt für Punkt, nicht als Bauchgefühl.
02
Im Audit fällt auf: Ihre Steuerungsnorm läuft aus
In der Konformitätserklärung steht EN ISO 13849-1:2015 — deren Vermutungswirkung endet am 15.05.2027, die aktuelle Ausgabe ist von 2023. Wer das EU-Amtsblatt nicht systematisch überwacht, erfährt so etwas vom Auditor oder vom Kunden.
03
Auslieferung Januar 2027: MRL oder schon MVO?
Inverkehrbringen bis zum 19.01.2027 heißt Maschinenrichtlinie, ab dem 20.01.2027 zwingend Maschinenverordnung — mit neuen Pflichten bis zur notifizierten Stelle für Teil-A-Kategorien. Diese eine Datumsfrage entscheidet über die komplette Dokumentation.
Ab 20. Januar 2027 gelten die Anforderungen der EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230.
Plattform
Jeder Schritt hat sein Modul. Kein Schritt bleibt draußen.
Die Module bilden den kompletten CE-Prozess nach Maschinenrichtlinie und Maschinenverordnung ab: von der Richtlinien-Einordnung über Risikobeurteilung, funktionale Sicherheit, Prüfprotokolle, technische Dokumentation und Betriebsanleitung bis zur Konformitätserklärung und der Normenüberwachung danach. Alle arbeiten auf denselben Projektdaten.
Davon 2.000+ aktuell harmonisiert · monatlich mit dem EU-Amtsblatt abgeglichen
Datenschutz
DSGVO-konform
Ihre Daten werden nicht für KI-Training verwendet
Assistent, kein Rechtsberater
CE-Copilot unterstützt Ihren CE-Prozess mit strukturierten Analysen und Vorschlägen. Die rechtliche Verantwortung für die CE-Kennzeichnung liegt beim Hersteller.
Powered by Claude AIDSGVO-konform
Referenzen
Das sagen unsere Kunden.
„Mit der KI-Unterstützung lassen sich Risikobeurteilungen mit wenig Zeitaufwand effektiv erstellen. Das Tool ist dabei übersichtlich und einfach zu bedienen.“
Zeitersparnis bei der Risikobeurteilung durch KI
Flexibles Abo-Modell mit monatlicher Bezahlung, anpassbar an Bedarf und Nutzungshäufigkeit
Die benötigten Normen immer auf dem aktuellsten Stand im Blick
„Ich würde CE-Copilot klein- bis mittelständischen Unternehmen empfehlen, vor allem im Serienmaschinenbau.“
„CE-Copilot hat uns geholfen, komplexe CE-Themen effizient zu strukturieren und deutlich schneller zu belastbaren Ergebnissen zu kommen. Die Software begleitet einen in jedem Schritt.“
Schneller Einstieg ins CE-Zeichen dank Normen-Recherche
KI-Vorschläge zur Risikobeurteilung sparen viel Zeit, spürbar schneller als zuvor genutzte Software
Klar strukturiertes UI, kein vergessenes Dokument, kein fehlendes Feld
„Unser Werksleiter war positiv überrascht, wie schnell wir das CE-Zeichen fertig bekommen haben.“
Alle Preise sind Endpreise: Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer · Jederzeit kündbar · 14 Tage kostenlos testen · Bis zu 16 % Rabatt bei jährlicher Zahlung · Zahlung per Kreditkarte oder auf Rechnung (Banküberweisung, 14 Tage Zahlungsziel)
¹ Fair-Use-Kontingent pro Monat, weit über dem typischen Bedarf. Professional / Enterprise: bis zu 300 / 600 KI-Analysen, 100 / 150 Risikobeurteilungen, 1.000 / 1.500 Maßnahmenvorschläge und 300 / 500 Konformitätsprüfungen. Das Kontingent setzt sich am 1. des Folgemonats zurück.
Unsicher, welcher Plan passt?
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen CE-Copilot live an Ihrem Anwendungsfall: kostenlos und unverbindlich.
Deckt CE-Copilot den gesamten CE-Prozess ab oder nur einzelne Teile?
Den gesamten Prozess. CE-Copilot bildet alle zehn Schritte der CE-Kennzeichnung von Maschinen ab: Rechtsrahmen und Richtlinien bestimmen (inklusive Anhang-IV-Prüfung), Normen recherchieren und in der Projekt-Checkliste festlegen, Risikobeurteilung nach EN ISO 12100 durchführen, Schutzmaßnahmen in der 3-Stufen-Methode dokumentieren und das Restrisiko bewerten, Sicherheitsfunktionen mit erforderlichem Performance Level (PLr) nach EN ISO 13849-1 dokumentieren, Prüfungen und Messwerte protokollieren, die technische Dokumentation nach Anhang VII zusammenstellen, die Betriebsanleitung nach Anhang I Nr. 1.7.4 erstellen, die Konformitätserklärung nach Anhang II MRL bzw. Anhang V MVO ausstellen und nach dem Inverkehrbringen Normenänderungen überwachen. Alle Module arbeiten auf denselben Projektdaten, Sie tippen nichts doppelt ab. Außerhalb der Software bleiben Konstruktion und Fertigung, die Berechnung des erreichten Performance Level in SISTEMA, eine gegebenenfalls nötige Benannte Stelle, das physische Anbringen des CE-Zeichens sowie die fachliche Prüfung und Freigabe durch den Hersteller.
Was ändert sich durch die neue Maschinenverordnung 2027?
Die neue EU-Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 gilt ab dem 20. Januar 2027 und ersetzt die EG Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, ohne Übergangsfrist für das Inverkehrbringen. Wesentliche Änderungen: Anforderungen an Cybersecurity und KI-Systeme, digitale Betriebsanleitungen, erweiterte Pflichten für Hochrisiko-Maschinen (Anhang I) und eine neue Struktur der Konformitätsbewertung. CE-Copilot unterstützt beide Rechtsgrundlagen: Heute dokumentieren Sie nach MRL, ab 2027 wechselt das System automatisch auf die MVO-Vorlagen.
Wie unterstützt CE-Copilot bei der Risikobeurteilung nach Maschinenrichtlinie?
CE-Copilot führt Sie durch die Risikobeurteilung nach EN ISO 12100, konform mit der EG Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und der neuen EU-Maschinenverordnung. Die KI schlägt je Maschinentyp typische Gefährdungen über alle Lebensphasen vor, Sie bewerten mit der 2D-Risikomatrix (Schwere × Wahrscheinlichkeit) und dokumentieren Schutzmaßnahmen in der 3-Stufen-Hierarchie. Das ersetzt nicht Ihr Urteil, nimmt Ihnen aber den größten Teil der Schreib- und Strukturarbeit ab.
Eignet sich CE-Copilot für Serienmaschinen und Baureihen?
Ja. Die Risikobeurteilung erstellen Sie einmal je Maschinentyp und übernehmen sie per „Projekt aus Vorlage“ in jede Variante oder Folgecharge. Übernommene Einträge sind als „zu prüfen“ markiert, sodass Sie nur die Abweichungen bestätigen und nichts doppelt dokumentieren. Die Konformitätserklärung deckt ganze Seriennummern-Bereiche ab, und der Normen-Tracker meldet Normenänderungen, die mitten in einer laufenden Serie wirksam werden.
Welche Normen sind in der Datenbank enthalten?
über 3.100 Normen, davon rund 2.000 aktuell harmonisiert (Stand August 2026), aus acht OJEU-Amtsblatt-Listen: Maschinenrichtlinie 2006/42/EG (843 aktiv harmonisierte Normen), Niederspannung 2014/35/EU (578), EMV 2014/30/EU (136), ATEX 2014/34/EU (94), Druckgeräte 2014/68/EU (203), Funkanlagen 2014/53/EU (181), Aufzüge 2014/33/EU (16) und RoHS 2011/65/EU. Die Liste zur neuen Maschinenverordnung 2023/1230 ist im System vorbereitet und wird automatisch übernommen, sobald die EU sie veröffentlicht. Auch zurückgezogene Editionen bleiben nachgewiesen. Das ist wichtig für Bestandsmaschinen und den Normen-Tracker. Dazu kommen praxisrelevante DACH-Regelwerke (DGUV, DIN VDE, TRBS) ohne Vermutungswirkung, klar gekennzeichnet. Monatliche automatische Synchronisation mit dem EU-Amtsblatt.
Erfindet die KI die Normen, oder stammen sie aus einer Datenbank?
Aus einer Datenbank. Die Normen sind nicht KI-generiert: Sie liegen in einer gepflegten Datenbank, deren Quelle das Amtsblatt der EU (OJEU) ist, also die offiziellen Listen harmonisierter Normen. Diese Datenbank wird monatlich automatisch mit dem Amtsblatt abgeglichen. Die KI erfindet keine Normnummern, sie wählt aus diesem vorhandenen Bestand die zu Ihrer Maschine passenden Normen aus und priorisiert sie. Danach wird jede vorgeschlagene Norm gegen die Datenbank geprüft: Nummer, Titel, Normtyp (A/B/C) und Harmonisierungsstatus kommen aus der Datenbank und überschreiben die KI-Ausgabe. Lässt sich eine Nummer nicht gegen die Datenbank verifizieren, wird sie als „zu prüfen“ markiert statt als gültige Norm ausgegeben. So verbindet CE-Copilot eine belastbare Normendatenbank mit einer KI, die nur die Auswahl beschleunigt.
Unterstützt CE-Copilot die funktionale Sicherheit nach EN ISO 13849-1?
Ja, mit klarer Arbeitsteilung. Im Modul Funktionale Sicherheit (ab Starter-Plan) erfassen Sie Ihre Sicherheitsfunktionen, ordnen ihnen Gefährdungen aus der Risikobeurteilung zu und bestimmen den erforderlichen Performance Level (PLr) mit dem Risikographen der EN ISO 13849-1 aus Schadensschwere, Häufigkeit und Vermeidbarkeit. Die Berechnung des tatsächlich erreichten PL aus Kategorie, MTTFd, DCavg und CCF führen Sie in SISTEMA durch, dem kostenlosen Werkzeug des IFA der DGUV; eine CSV-Übergabeliste erleichtert die Eingabe dort. Das SISTEMA-Ergebnis dokumentieren Sie anschließend im Modul, die Software prüft PL gegen PLr und weist auf Widersprüche zu den Kennwerten der Norm hin. CE-Copilot ersetzt SISTEMA nicht und auch nicht die Validierung nach EN ISO 13849-2.
Was bedeutet der EU AI Act für die CE Kennzeichnung?
Maschinen mit KI-Komponenten (z.B. KI-gestützte Sicherheitsfunktionen) fallen künftig zusätzlich unter die KI-Verordnung (EU) 2024/1689. In Kombination mit der neuen Maschinenverordnung heißt das: KI-bezogene Risiken gehören in die Risikobeurteilung, und die Konformitätsbewertung erweitert sich entsprechend. CE-Copilot hilft bei der Einordnung, ob Ihre Maschine betroffen ist.
Bekomme ich auch die Norm-Volltexte?
Nein: Norm-Volltexte sind urheberrechtlich geschützt, werden von den Verlagen (z.B. DIN Media) lizenziert und sind bei keinem Anbieter im Abo enthalten. CE-Copilot liefert Ihnen die Metadaten, die für die CE-Kennzeichnung entscheidend sind: Harmonisierungsstatus, Ausgabestand, Übergangsfristen, Amtsblatt-Verweise und die Zuordnung zu Ihrer Maschine. Welche Normen Sie wirklich kaufen müssen, wissen Sie damit, bevor Sie Geld ausgeben.
Kann ich meine gekauften Normen in CE-Copilot hinterlegen?
Diese Funktion wird derzeit vorbereitet und in Kürze im Professional- und Enterprise-Plan verfügbar sein. Geplant ist, dass Sie selbst lizenzierte Norm-Volltexte als PDF hinterlegen und zentral in Ihrem Account verwalten können, statt sie in E-Mail-Anhängen und lokalen Ordnern zu suchen. Die Dateien bleiben privat für Ihren Account und fließen nicht in die öffentliche Normen-Datenbank. CE-Copilot stellt selbst keine Norm-Volltexte bereit und wertet die hinterlegten Dateien nicht per KI aus. Die Nutzungsrechte bleiben bei Ihnen: Sie hinterlegen nur Normen, für die Sie eine gültige Lizenz besitzen, und klären die lizenzrechtlichen Bedingungen für eine Cloud-Speicherung (etwa nach Ihrer Verlagslizenz) mit Ihrem Normenlieferanten.
Welche Exporte gibt es?
Die vier Kern-Dokumente (Risikobeurteilung, Konformitätserklärung, Normen-Analyse, Technische Dokumentation) exportieren einzeln als PDF und Word, dazu CSV für Tabellen. Zusätzlich bündelt der Gesamt-Export ein Projekt in eine Datei, als PDF oder Word, mit Deckblatt, Logo, Risikobeurteilung, angewandten Normen, Konformitätserklärung, technischer Dokumentation, Prüfprotokollen und, sofern erfasst, den Sicherheitsfunktionen mit PLr und SISTEMA-Ergebnis. Die Konformitätserklärung gibt es mehrsprachig (DE/EN/FR/IT).
Ersetzt CE-Copilot einen CE-Berater?
CE-Copilot ersetzt die Werkzeuge, nicht das Fachurteil. Der komplette Dokumentationsprozess von der Richtlinien-Einordnung bis zur Konformitätserklärung läuft in der Software, Sie brauchen daneben keine Excel-Tabellen und keine Word-Vorlagen mehr. Die rechtliche Verantwortung für die CE-Kennzeichnung liegt aber beim Hersteller, und kritische Entscheidungen gehören in die Hände von qualifiziertem Fachpersonal. Der Unterschied zu vorher: Ihr Fachwissen fließt in Entscheidungen statt in Formatierung, Recherche und Schreibarbeit.
Wo werden meine Daten gespeichert?
Die Datenbank läuft bei Supabase. Die KI-Analyse erfolgt über die Claude API von Anthropic; Ihre Daten werden dort nicht zum Training verwendet. Details stehen transparent in der Datenschutzerklärung. DSGVO-konform mit Auftragsverarbeitungsverträgen.
Kann ich Daten aus Safexpert importieren?
Ja. CE-Copilot importiert bestehende Safexpert-Projekte über den Excel-Datenexport (Datenexport der Risikobeurteilung in tabellarischer Form): Datei hochladen, erkannte Spalten und Vorschau prüfen, importieren. Gefährdungen, Maßnahmen (3-Stufen-Methode), Gefahrenstellen, Lebensphasen und Normreferenzen landen an den richtigen Stellen; die Risikobewertung wird dokumentiert auf die 2D-Matrix übertragen, und jede übernommene Position bleibt als „Importiert – zu prüfen“ markiert, bis Sie sie fachlich bestätigt haben. In die andere Richtung exportieren Sie Projekte strukturiert als Excel oder JSON. Verfügbar im Professional- und Enterprise-Plan.
Muss jeder Maschine eine Betriebsanleitung beiliegen?
Ja. Anhang I Nr. 1.7.4 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG verlangt zu jeder Maschine eine Betriebsanleitung — als Originalbetriebsanleitung oder als Übersetzung davon in die Amtssprachen des Verwenderlandes. Sie ist zugleich die dritte Stufe der Risikominderung nach EN ISO 12100: Was konstruktiv und technisch nicht beseitigt werden kann, muss über die Benutzerinformation adressiert werden. Diese Inhaltsanforderungen bleiben mit der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ab dem 20.01.2027 im Kern bestehen.
Was muss in einer Betriebsanleitung für Maschinen stehen?
Nach Anhang I Nr. 1.7.4 MRL gehören unter anderem hinein: Angaben zu Hersteller und Maschine, bestimmungsgemäße Verwendung und vorhersehbare Fehlanwendung, technische Daten, Transport und Montage, Aufstellung und Inbetriebnahme, Bedienung, Instandhaltung, Störungsbeseitigung, Demontage sowie die verbleibenden Restgefahren mit Schutzmaßnahmen. CE-Copilot bildet das als 12-Kapitel-Gliederung ab und befüllt sie aus Ihren Projektdaten vor; Restgefahren und angewandte Normen kommen beim Export automatisch aus der Risikobeurteilung.
Kann CE-Copilot auch die Betriebsanleitung erstellen?
Ja, als Zusatzmodul ab dem Professional-Plan (Einmalkauf je Projekt, keine wiederkehrende Gebühr). Ein geführter Editor führt durch 12 Kapitel nach Anhang I Nr. 1.7.4 MRL; Verwendung, Grenzen, Schnittstellen und Messwerte werden aus den Projektdaten vorbefüllt, Restgefahren und angewandte Normen beim Export automatisch aus der Risikobeurteilung übernommen. Auf Wunsch formuliert die KI Kapitel als prüfbaren Entwurf, fehlende Angaben erscheinen als Platzhalter statt geratener Werte. Export als PDF und Word; die fachliche Prüfung bleibt beim Hersteller.
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Ja. 14 Tage kostenlos mit dem Funktionsumfang des Starter-Plans, inklusive Normen-Finder, Risikobeurteilung und Konformitätsbewertung. Keine Kreditkarte erforderlich. Den Normen-Finder können Sie direkt auf der Webseite ohne Anmeldung ausprobieren.
Wie flexibel sind die Verträge, und kommt noch Mehrwertsteuer dazu?
Alle Pläne sind monatlich kündbar, es gibt kein Pflicht-Jahresabo (jährliche Zahlung ist optional und bis zu 16 % günstiger). Die angezeigten Preise sind Endpreise: Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Umsatzsteuer, es kommt also nichts dazu.
166Tage bis EU-MVO 2027
Bereit für die neue Maschinenverordnung?
Stellen Sie Ihre CE-Dokumentation auf einen geführten Workflow um: von der Risikobeurteilung bis zur Konformitätserklärung, bevor die Maschinenverordnung am 20. Januar 2027 greift.
Konkret ändert sich zum Stichtag: Für sechs Maschinen-Kategorien in Anhang I Teil A der MVO (u.a. abnehmbare Gelenkwellen samt Schutzeinrichtungen, Fahrzeug-Hebebühnen, Bolzensetzgeräte und sicherheitsrelevante KI-Bauteile) reicht die Selbstbewertung über harmonisierte Normen nicht mehr — dort wird die notifizierte Stelle zwingend. Prüfen, ob Ihre Maschine betroffen ist