Betriebsanleitung im Dialog: drei KI-Rollen schreiben, belegen und prüfen Ihre Anleitung

Alle Screenshots aus der laufenden Anwendung, Demo-Projekt Ballenpresse BP-200

Eine Betriebsanleitung nach Anhang I Nr. 1.7.4 der Maschinenrichtlinie ist kein Fließtext, den man „mal eben“ von einem Chatbot schreiben lässt. Sie ist Teil des Konformitätsnachweises, jede Zahl darin hat Konsequenzen. Die Betriebsanleitung im Dialog löst das mit drei Rollen: ein Kurator führt das Faktenblatt aus Ihren Projektdaten, ein Autor schreibt sichtbar in das Dokument, ein Prüfer meldet alles, was nicht belegt ist. Dieser Artikel zeigt an einer echten Sitzung, wie das aussieht, was der große Vorteil ist und wo die Grenzen liegen.

Warum ein Chatbot keine Betriebsanleitung schreiben sollte

Der Versuch liegt nahe: Maschinenbeschreibung in ein Sprachmodell einfügen, „Schreib mir Kapitel 3 Technische Daten“, und in Sekunden steht ein flüssiger Text da. Das Problem ist nicht der Stil, sondern die Herkunft. Ein allgemeines Modell kennt Ihre Maschine nicht. Es kennt tausende Betriebsanleitungen und ergänzt, was dort üblicherweise steht: 400 V, 50 Hz, ein Schalldruckpegel unter 70 dB(A), Wartung alle 500 Betriebsstunden. Plausibel, druckreif und für Ihre Maschine möglicherweise falsch.

Anhang I Nr. 1.7.4.2 schreibt den Inhalt der Betriebsanleitung vor, von der bestimmungsgemäßen Verwendung über die Restrisiken bis zu den Angaben zur Geräuschemission. Diese Inhalte müssen zur Risikobeurteilung und zur Konformitätserklärung passen, sonst widerspricht sich die technische Dokumentation selbst. Drei Fehlermuster tauchen bei frei geschriebenen KI-Texten immer wieder auf:

  • Erfundene Zahlen. Werte, die nirgends im Projekt stehen, aber so selbstverständlich klingen, dass sie in der Prüfung durchrutschen.
  • Generische Sicherheitskapitel. Warnhinweise aus dem Lehrbuch statt der Restgefahren, die Ihre Risikobeurteilung tatsächlich ausweist.
  • Keine Nachvollziehbarkeit. Niemand kann später sagen, woher ein Satz stammt, ob er noch zum aktuellen Stand der Risikobeurteilung passt und wer ihn geprüft hat.

Drei Rollen statt eines Chatbots

Die Betriebsanleitung im Dialog trennt Wissen, Schreiben und Prüfen. Alle drei Rollen arbeiten auf demselben Faktenblatt, und keine kann die andere überstimmen: Der Autor darf nur schreiben, was der Kurator belegt hat, und der Prüfer meldet, wenn er es trotzdem tut. Die Rollen laufen auf Claude-Modellen von Anthropic, der Autor auf dem leistungsstärksten, Kurator und Abschnittsprüfer auf schnellen Modellen.

RolleAufgabeWas Sie davon sehen
KuratorBaut aus Projekt, Risikobeurteilung, Normen-Checkliste, Konformitätserklärung, Prüfwerten und Sicherheitsfunktionen das Faktenblatt. Jeder Fakt trägt Fundstelle und Stand. 14 Lückenregeln erkennen, was noch fehlt; Widersprüche zwischen Ihren Angaben und der Datenbank werden markiert.Tab „Faktenblatt“ mit Zähler, Kategorien, Herkunft je Fakt, offene Lücken.
AutorSchreibt ausschließlich über Werkzeuge in das Dokument: Abschnitt schreiben, Tabelle einfügen, Warnhinweis setzen, Kapitel entwerfen. Liest vorher, was da steht. Fehlt eine Angabe, fragt er nach oder setzt einen benannten Platzhalter. Er rät nicht.Werkzeug-Chips je Runde, der Abschnitt entsteht live im Dokument, Rückfragen mit Antwortfeldern.
Prüfer13 feste Prüfregeln mit Fundstelle in Anhang I plus eine KI-Prüfung jedes neuen Abschnitts gegen das Faktenblatt: unbelegte Zahlen, erfundene Normen, Konformitätsaussagen, fehlende Dreiteilung von Warnhinweisen.Tab „Prüfer“ mit roten, gelben und informativen Befunden, jeder Befund auch direkt unter dem betroffenen Abschnitt.

So läuft eine Sitzung ab

Die Ansicht ist bewusst wie ein Gespräch aufgebaut: links der Verlauf mit dem Eingabefeld unten, rechts das Dokument mit den Tabs Dokument, Faktenblatt und Prüfer. Das Panel lässt sich einklappen, ebenso die Seitenleiste der Anwendung. Die folgenden Aufnahmen stammen aus einer echten Sitzung mit dem Demo-Projekt, einer hydraulischen Ballenpresse.

1. Auftrag geben

Ein Satz genügt, oder eine der Vorschlagskarten. Oben rechts im Dokument steht bereits, was das Faktenblatt aus dem Projekt weiß; der Zähler im Eingabefeld zeigt, wie viele Angaben noch offen sind.

Startansicht der Betriebsanleitung im Dialog: links die Frage „Was soll in die Betriebsanleitung?“ mit Eingabefeld und vier Vorschlagskarten, rechts das Dokument mit Kapitel 1 und 2 der Ballenpresse BP-200
Startansicht: links der Auftrag an den Autor mit Vorschlagskarten, rechts das Dokument. Der Zähler „10 offene Angaben“ zeigt, was das Faktenblatt noch nicht kennt.

2. Der Autor liest und schreibt sichtbar

Vor jeder Änderung liest der Autor den bestehenden Abschnitt. Dann entsteht der neue Text live im Dokument rechts, Wort für Wort, mit dem Hinweis „Der Autor schreibt“. Jede Runde lässt sich mit „Stopp“ abbrechen.

Der Autor arbeitet: links der Auftrag „Schreib den Abschnitt Bestimmungsgemäße Verwendung in Kapitel 2 neu“, links unten der Stopp-Knopf, rechts das Dokument
Nach dem Auftrag arbeitet der Autor sichtbar. Der geschriebene Abschnitt erscheint während des Schreibens im Dokument rechts, jede Runde lässt sich stoppen.

3. Werkzeuge, Antwort, Prüfung

Nach der Runde zeigen Chips, welche Werkzeuge der Autor genutzt hat. Seine Antwort im Chat bleibt kurz: was er getan hat, was offen ist, welche Entscheidung Sie treffen sollen. Der Kapiteltext wird nie im Chat wiederholt, er steht im Dokument. Im Hintergrund läuft der Prüfer über den neuen Abschnitt.

Fertige Runde: Werkzeug-Chips „liest Abschnitt: Sicherheit / 2.1“ und „schreibt Abschnitt: Sicherheit / 2.1“, darunter die kurze Antwort des Autors, rechts der neue Abschnitt 2.1 im Dokument
Jede Runde zeigt, was der Autor getan hat: erst lesen, dann schreiben. Die Antwort im Chat bleibt kurz, der Text steht im Dokument.

Zum Mitklicken: eine Sitzung in 90 Sekunden

Die Demo spielt eine Sitzung mit festen Beispieltexten nach, ohne KI-Anfrage und ohne Anmeldung. Beantworten Sie die Rückfrage, und markieren Sie danach einen Satz im Dokument, um die Änderung an einer Stelle zu beauftragen. In der Anwendung schreibt der Autor aus Ihren Projektdaten.

Hydraulische Ballenpresse BP-200 · Maschinenrichtlinie 2006/42/EG · simulierte Sitzung, keine KI-Anfrage
2 Sicherheit
2.1 Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Maschine ist zum Verdichten von Kartonagen und Folien bestimmt. Andere Materialien dürfen nicht verarbeitet werden.
2.2 Vorhersehbare Fehlanwendung

Eingreifen in die Presskammer bei laufendem Hub, Umgehen der verriegelten Beschickungstür …

Rückfragen statt Raten

Der wichtigste Unterschied zu einem Chatbot zeigt sich, wenn etwas fehlt. Für die Tabelle „Technische Daten“ kennt das Faktenblatt der Ballenpresse Betriebsdruck, Presskraft und Ballengewicht aus der Risikobeurteilung, aber weder Gesamtmasse noch Abmessungen noch elektrische Anschlusswerte. Der Autor legt die Tabelle mit den belegten Werten an und stellt für den Rest bis zu drei konkrete Fragen mit Antwortfeldern.

Rückfragen des Autors mit drei Antwortfeldern: Gesamtmasse, Abmessungen und elektrische Anschlusswerte, darunter die Knöpfe „Antworten senden“ und „Später“
Fehlen Angaben, fragt der Autor nach, statt zu raten. Die Fragen kommen mit Antwortfeldern, jede Antwort wird zum belegten Fakt.

Ihre Antworten gehen nicht als loser Text in den Verlauf, sondern werden Fakten mit der Kennzeichnung „Ihre Angabe“. In der nächsten Runde verwendet der Autor sie direkt, hier für die Tabelle in Kapitel 3.

Beantwortete Rückfragen im Verlauf und die Antwort des Autors: die drei Kennwerte sind in Kapitel 3 als Tabelle ergänzt
Die Antworten landen im Faktenblatt und sofort in der Tabelle „Technische Daten“ in Kapitel 3. Der Autor fragt, ob er beide Tabellen zusammenführen soll.

Das Faktenblatt ist jederzeit einsehbar. Es ist die Grundlage, auf der der Autor arbeitet und gegen die der Prüfer prüft: Fakten nach Kategorien, jeder mit Herkunft und Stand, dazu die offenen Lücken. Widerspricht eine Angabe aus dem Gespräch der Datenbank, wird der Fakt als Widerspruch markiert und der Autor fragt nach, statt zu entscheiden.

Tab Faktenblatt: Version und Anzahl der Fakten, offene Lücken, Kategorien wie Technische Daten mit Werten und Herkunft, Angaben aus dem Dialog tragen die Kennzeichnung „Ihre Angabe“
Das Faktenblatt des Kurators: oben die offenen Lücken, darunter die Fakten nach Kategorien, jeder mit Herkunft und Stand. Angaben aus dem Gespräch erhalten die Kennzeichnung „Ihre Angabe“, Widersprüche zur Datenbank werden markiert.

Wer die Lücken lieber am Stück schließt, öffnet über den Zähler im Eingabefeld das Formular „Offene Angaben beantworten“. Was Sie eintragen, wird ohne Umweg über ein Modell als belegter Fakt übernommen. Leer bleibt, was Sie nicht wissen; solche Stellen bekommen im Text einen benannten Platzhalter, den der Prüfer bis zur Freigabe anmahnt.

Formular „Offene Angaben beantworten“ über dem Eingabefeld mit Fragen zu Umgebungsbedingungen, Anschlagpunkten, Fundament und Bedienelementen, Zähler „0 von 7 beantwortet“
Alle offenen Angaben auf einen Blick: was Sie hier eintragen, kommt als belegter Fakt ins Faktenblatt. Leer bleibt, was Sie nicht wissen.

Der Prüfer: Anhang I als Prüfregel

Der Prüfer arbeitet auf zwei Ebenen. 13 feste Prüfregeln laufen bei jeder Änderung, ohne Modell, mit der Fundstelle in Anhang I. Dazu prüft eine KI jeden neu geschriebenen Abschnitt gegen das Faktenblatt: Zahlen ohne Beleg, Normen, die nicht in der Normen-Checkliste stehen, Konformitätsaussagen, die nicht aus der Erklärung stammen. Beispiele für die festen Regeln:

  • Pflichtkapitel nach Anhang I Nr. 1.7.4.2 leer oder ausgeblendet
  • offene Platzhalter im Text („[Gesamtmasse vom Hersteller eintragen]“)
  • Warnhinweis ohne Dreiteilung aus Art und Quelle der Gefahr, Folgen und Abhilfe
  • kein Abschnitt zur Störungsbeseitigung (Anhang I Nr. 1.7.4.2 r und s)
  • Bild ohne Beschriftung, Tabelle ohne Titel oder Kopfzeile, Querverweis ohne Ziel
  • Markdown oder doppelte Überschriften, die im Export stören würden
  • Kapitel, deren Projektdaten sich seit dem Schreiben geändert haben
  • Gefährdungen mit hohem, nicht akzeptiertem Restrisiko ohne Behandlung im Sicherheitskapitel

Jeder Befund steht im Tab Prüfer und direkt unter dem betroffenen Abschnitt. „Beheben lassen“ macht daraus einen Auftrag an den Autor. „Ignorieren“ verlangt eine Begründung, die zum Projekt protokolliert wird, damit später nachvollziehbar bleibt, warum ein Hinweis bewusst nicht umgesetzt wurde.

Tab Prüfer mit drei Befunden: zwei rote Prüfregeln L01 für leere Pflichtkapitel Montage und Instandhaltung, eine gelbe Prüfregel L14 für den fehlenden Abschnitt zur Störungsbeseitigung
Der Prüfer nennt zu jedem Befund die Fundstelle in Anhang I. Rote Befunde betreffen Pflichtinhalte, gelbe die Form. Jeder Befund lässt sich beheben lassen oder begründet ignorieren.

Markieren, ändern lassen, weiterarbeiten

Die meisten Änderungen an einer Betriebsanleitung sind klein: ein Satz zu lang, eine Aufzählung statt eines Absatzes, ein fehlender Hinweis. Dafür markieren Sie die Stelle im Dokument. An der Mausposition erscheint „Im Dialog ändern“, die Passage wandert als Zitat in das Eingabefeld, und Sie schreiben, was daran anders sein soll. Der Autor liest den Abschnitt, ändert nur die markierte Stelle und lässt den Rest wörtlich stehen.

Markierter Satz im Abschnitt 2.1 des Dokuments, an der Mausposition erscheint der Knopf „Im Dialog ändern“
Text im Dokument markieren, „Im Dialog ändern“ klicken: die Stelle wandert als Zitat in das Eingabefeld.
Eingabefeld mit Zitatkarte „Markierte Stelle · 2 Sicherheit / Bestimmungsgemäße Verwendung“ und dem Auftrag „Formuliere diese Stelle als Aufzählung mit einem Satz je Punkt“
Der Auftrag bezieht sich genau auf die markierte Passage. Der Autor liest den Abschnitt, ändert nur diese Stelle und lässt den Rest wörtlich stehen.

Für alles, was kein Sprachmodell erledigen sollte, gibt es je Kapitel den Knopf „Bearbeiten“: eigener Text, Bilder mit Beschriftung, Tabellen (auch eingefügt aus einer Tabellenkalkulation), die Kopfdaten des Deckblatts mit Titelbild und die Wahl, ob Abbildungen und Tabellen fortlaufend oder je Kapitel nummeriert werden. Die Gliederung selbst, also eigene Kapitel und Reihenfolge, liegt im erweiterten Editor.

Was am Ende herauskommt

Der Export als PDF oder Word enthält die zwölf Kapitel nach Anhang I Nr. 1.7.4 mit Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis und Tabellenverzeichnis. Alle Tabellen sind nummeriert, auch die, die das Dokument aus dem Projekt erzeugt: die Übersicht der Restgefahren aus der Risikobeurteilung, die angewandten harmonisierten Normen und der Nachweis der Risikobeurteilung. Querverweise wie „siehe Tabelle 3“ werden beim Export aufgelöst, Warnhinweise stehen mit Signalwort, Gefahrenquelle, Folgen und Abhilfe.

Geöffnetes Export-Menü mit „Als PDF drucken“, „Als Word-Datei“ und „Erweiterter Editor (Gliederung)“
Export jederzeit als PDF oder Word, mit Inhalts-, Abbildungs- und Tabellenverzeichnis. Der erweiterte Editor bleibt für Gliederung und Massenbefüllung erreichbar.

Wie ein vollständiger Export derselben Maschine aussieht, zeigt die Muster-Betriebsanleitung mit 96 Seiten als PDF, ohne Anmeldung.

Der eigentliche Vorteil

Schneller schreiben können viele Werkzeuge. Der Unterschied liegt darin, was Sie hinterher prüfen müssen. Bei einem frei geschriebenen KI-Text prüfen Sie jeden Satz auf Herkunft. Bei der Betriebsanleitung im Dialog prüfen Sie ein Faktenblatt und eine Befundliste.

Jede Aussage hat eine Fundstelle

Der Autor darf nur verwenden, was im Faktenblatt steht oder was Sie ihm sagen. Das Faktenblatt nennt zu jedem Fakt die Quelle, etwa „Risikobeurteilung, Grenzen der Maschine“ oder „Ihre Angabe“. Sie prüfen Quellen statt Prosa.

Lücken werden Fragen, nicht Text

Ein allgemeines Sprachmodell füllt eine fehlende Anschlussleistung mit einem plausiblen Wert. Der Autor stellt stattdessen die Frage, und Ihre Antwort steht danach belegt im Faktenblatt und im Kapitel.

Das Dokument bleibt an der Risikobeurteilung

Restgefahren und angewandte Normen kommen als nummerierte Tabellen direkt aus dem Projekt. Ändert sich die Risikobeurteilung, meldet der Prüfer die betroffenen Kapitel als veraltet, und ein Auftrag genügt, um sie nachzuziehen.

Sie sehen jeden Schritt und behalten die Hand am Dokument

Nichts kommt ohne Ihren Auftrag in die Anleitung. Jeder Werkzeugaufruf ist sichtbar, jede Runde lässt sich stoppen, jedes Kapitel bleibt von Hand bearbeitbar, mit eigenen Bildern und Tabellen.

Was der Dialog nicht macht

Ein vollständig wirkendes Dokument weckt schnell die Erwartung „alles fertig“. Deshalb gehört die Grenze dazu:

  • Die fachliche Prüfung und Freigabe. Jeder Text ist ein Entwurf aus Ihren Projektdaten, den Sie als Hersteller verantworten.
  • Werte aus der Konstruktion, die nicht im Projekt stehen. Statt geratener Zahlen setzt der Autor benannte Platzhalter oder fragt nach.
  • Abbildungen der Maschine. Bilder laden Sie selbst hoch; Beschriftung und Nummerierung übernimmt das Dokument.
  • Übersetzungen in andere Amtssprachen und die Kennzeichnung als Übersetzung.
  • Konformitätsaussagen, die nicht wörtlich aus der Konformitätserklärung des Projekts stammen.

Verfügbarkeit und Preis

Die Betriebsanleitung im Dialog ist ein Zusatzmodul im Professional- und Business-Plan und wird je Projekt einmalig für 12,99 € freigeschaltet, ohne wiederkehrende Gebühr. Der Fair-Use-Rahmen liegt bei 100 Dialogrunden im Monat im Professional-Plan und 200 im Business-Plan, gepoolt über das Team. Eine Runde ist ein Auftrag mit allen Werkzeugaufrufen, die dazugehören. Manuelle Bearbeitung und Export sind unbegrenzt. Projekte, die die Betriebsanleitung schon früher freigeschaltet haben, nutzen den Dialog ohne Aufpreis. Der Gesprächsverlauf wird zum Projekt gespeichert; die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

FAQ

Häufige Fragen zur Betriebsanleitung im Dialog

Erfindet der KI-Autor Werte, wenn etwas fehlt?
Nein, und das ist der Kern des Modus. Die einzigen zulässigen Quellen für maschinenspezifische Aussagen sind das Faktenblatt und Ihre aktuelle Nachricht. Fehlt eine Angabe, stellt der Autor eine Rückfrage mit Antwortfeld oder setzt einen benannten Platzhalter. Der Prüfer meldet zusätzlich jede Zahl und jede Norm, die nicht im Faktenblatt belegt ist.
Woher weiß ich, woher eine Aussage im Text stammt?
Im Tab „Faktenblatt“ steht zu jedem Fakt die Herkunft mit Stand, zum Beispiel „Risikobeurteilung, Gefährdung Nr. 3“ oder „Konformitätserklärung“. Angaben aus dem Gespräch tragen die Kennzeichnung „Ihre Angabe“ oder „aus Dialog“. Widersprüche zwischen einer Angabe im Gespräch und der Datenbank werden markiert und vom Autor nachgefragt statt entschieden.
Kann ich Text selbst schreiben und Bilder einfügen?
Ja. Jedes Kapitel hat im Dokument einen Knopf „Bearbeiten“, der den Kapitel-Editor direkt im Panel öffnet: Text, Bilder mit Beschriftung, Tabellen (auch per Einfügen aus Excel) und Beschriftungen. Abbildungs- und Tabellennummern werden automatisch vergeben, fortlaufend oder je Kapitel. Für die Gliederung selbst gibt es weiterhin den erweiterten Editor.
Was passiert, wenn sich die Risikobeurteilung später ändert?
Der Kurator frischt die Fakten aus der Datenbank in jeder Runde auf. Kapitel, die mit einem älteren Stand geschrieben wurden, bekommen vom Prüfer den Hinweis „Projektdaten haben sich seit dem Schreiben geändert“. Ein Auftrag wie „Aktualisiere Kapitel 2 auf die aktuelle Risikobeurteilung“ zieht den Text nach; die Restgefahren-Tabelle kommt beim Export ohnehin immer aus dem aktuellen Stand.
Wie viele Runden brauche ich für eine Anleitung?
Ein Kapitelentwurf ist eine Runde, ein umformulierter Abschnitt ebenfalls, eine beantwortete Rückfrage auch. Für zwölf Kapitel mit Rückfragen, Tabellen und Befund-Behebungen sind Sie meist mit einigen Dutzend Runden durch. Das Monatskontingent von 100 Runden im Professional-Plan (200 im Business-Plan, gepoolt über das Team) ist auf ein bis zwei Anleitungen im Monat ausgelegt. Manuelle Bearbeitung und Export zählen nicht als Runden.
Gilt das auch nach der Maschinenverordnung ab 2027?
Ja. Das Regelwerk kommt aus dem Projekt: heute Anhang I Nr. 1.7.4 der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, ab dem 20. Januar 2027 Anhang III der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Der Autor kennt beide Fundstellen, die Kapitelstruktur ist für beide ausgelegt.
Was kostet die Betriebsanleitung im Dialog?
12,99 € einmalig je Projekt im Professional- und Business-Plan, ohne wiederkehrende Gebühr. Projekte, die früher die Betriebsanleitung freigeschaltet haben, nutzen den Dialog ohne Aufpreis. Der Gesprächsverlauf wird zum Projekt gespeichert, Details dazu stehen in der Datenschutzerklärung.
Ersetzt der Dialog einen technischen Redakteur?
Nein. Er nimmt ihm die Rohfassung ab und hält sie an den Projektdaten fest. Stil, Vollständigkeit im Sinne des konkreten Produkts, Zielgruppengerechtigkeit nach EN IEC/IEEE 82079-1 und die Freigabe bleiben Aufgabe des Herstellers und seiner Redaktion.

Quellen

Hinweis in eigener Sache: Die Betriebsanleitung im Dialog ist Teil von CE-Copilot und setzt ein Projekt mit Risikobeurteilung voraus, weil das Faktenblatt daraus entsteht. Wie ein fertiger Export aussieht, zeigt die kostenlose Muster-Betriebsanleitung, den Weg dorthin der kostenlose Test.

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